Vereinsstatuten

 

Statuten des Vereins der „Sommeliers an Schulen Österreichs" (VSSÖ) 2008

 

 

§1      Der Verein

 

 

 

1.     Der Verein führt den Namen „Verein der Sommeliers an Schulen Österreichs“ (VSSÖ).

 

2.     Sitz ist Krems an der Donau und die Tätigkeit erstreckt sich auf ganz Österreich.

 

3.     Das Vereinsjahr ist das Schuljahr.

 

 

 

§2      Zweck des Vereins

 

 

 

Der Verein, der nicht auf Gewinn ausgerichtet ist, bezweckt:

 

1.     Die Zusammenfassung und Vertretung der Interessen der Sommeliers an Schulen Österreichs.

 

2.     Die Information der Mitglieder über:

 

  • neue Organisationsformen des Tourismus, über Wirtschaft, Kultur.
  • über einschlägige gesetzliche Bestimmungen und Technologien auf dem Gebiet des Weines und anderer Getränke sowie deren Service.
  • über aktuelle Entwicklungen im Bereich der berufsbildenden Schulen Österreichs.

 

3.     den Kontakt der Mitglieder zu anderen Sommeliervereinen und Schulen in anderen Ländern.

 

4.     die Aufnahme von Kontakten und dessen Pflege zu anderen Fachvereinen und Lehrervereinen.

 

5.     den Kontakt der Mitglieder zu Institutionen und Organisationen des Tourismus.

 

6.     die Wahrung aller Vereins- und Berufsinteressen.

 

7.     die Pflege von Öffentlichkeitsarbeit in allen Bereichen der Gastronomie unter besonderer Berücksichtigung des Weines.

 

8.     Maßnahmen zur Förderung der Ausbildung im Getränkekundeunterricht.

 

9.     Förderung von internationalem Gedanken- und Interessenaustausch.

 

 

 

§3      Mittel zur Erreichung des Vereinszweckes

 

 

 

1.     Der Vereinszweck soll durch die im Absatz 2 und 3 angeführten ideellen und materiellen Mittel erreicht werden.

 

2.     Als ideelle Mittel dienen insbesondere:

 

·       Abhaltung von Veranstaltungen, vor allem von Vorträgen über Weine und andere Getränke sowie von Diskussionen und Präsentationen.

 

·       Veranstaltungen von Studienreisen, Exkursionen und Betriebsbesuchen.

 

3.     Die materiellen Mittel sollen aufgebracht werden durch:

 

·       Mitgliedsbeiträge

 

·       Erträge aus Veranstaltungen

 

·       Spenden und Förderungsbeiträge

 

·       Sonstige Zuwendungen

 

 

 

§4      Arten der Mitgliedschaft

 

 

 

Die Mitglieder des Vereins gliedern sich wie folgt:

 

1.     Ordentliche Mitglieder sind Lehrer/innen, die den Akademiestudienlehrgang „Sommelier an Schulen“ besucht und mit der Prüfung abgeschlossen haben.

 

2.     Außerordentliche Mitglieder sind Lehrer/innen, welche die Voraussetzung für die ordentliche Mitgliedschaft noch nicht erfüllen.

 

3.     Fördernde Mitglieder sind Mitglieder, welche die Vereinstätigkeit vor allem durch Zahlung eines erhöhten Mitgliedsbeitrages fördern.

 

4.     Ehrenmitglieder sind Mitglieder, die hiezu wegen besonderer Verdienste um den Verein, ernannt werden.

 

 

 

§5      Erwerb der Mitgliedschaft

 

 

 

1.     Ordentliche Mitglieder des Vereins können physische Personen werden, welche die Qualifikation zur Ausbildung zum „Jungsommelier Österreich“ haben. Dies sind: Sommeliers an Schulen, Diplomsommeliers und Weinakademiker.

 

2.     Außerordentliche Mitglieder, fördernde Mitglieder und Ehrenmitglieder können physische und juristische Personen sein.

 

3.     Über die Aufnahme von ordentlichen, außerordentlichen und fördernden Mitglieder entscheidet der Vorstand. Die Aufnahme kann ohne Angaben von Gründen verweigert werden.

 

4.     Die Ernennung von Ehrenmitgliedern erfolgt auf Antrag des Vorstandes durch die Generalversammlung.

 

5.     Vor der Konstituierung des Vereins erfolgt die vorläufige Aufnahme von Mitgliedern durch den oder die Proponenten. Diese Mitgliedschaft wird erst mit der Konstituierung des Vereins wirksam.

 

 

 

§6      Beendigung der Mitgliedschaft

 

 

 

1.     Die Mitgliedschaft erlischt durch Tod, bei juristischen Personen durch Verlust der Rechtspersönlichkeit, durch freiwilligen Austritt, durch Streichung und durch Ausschluss.

 

2.     Bei Austritt endet die Mitgliedschaft mit Ende des laufenden Vereinsjahres. Die Erklärung muss dem Vorstand mindestens 4 Wochen vorher schriftlich, per email oder telefonisch mitgeteilt werden. Erfolgt die Erklärung verspätet, so ist sie erst zum nächsten Austrittstermin wirksam.

 

3.     Die Streichung eines Mitglieds kann der Vorstand vornehmen, wenn dieses nach mehrmaliger Mahnung, länger als 2 Jahre, mit der Zahlung der Mitgliedsbeiträge im Rückstand ist. Die Verpflichtung zur Zahlung des fällig gewordenen Mitgliedsbeitrages bleibt hievon unberührt.

 

4.     Der Ausschluss eines Mitgliedes aus dem Verein kann vom Vorstand wegen grober Verletzung der Mitgliedspflichten, und wegen unehrenhaften Verhaltens verfügt werden. Gegen den Ausschluss ist die Berufung an die Generalversammlung zulässig, bis zu deren Entscheidung die Mitgliedsrechte ruhen.

 

5.     Die Aberkennung der Ehrenmitgliedschaft kann aus den, im Abs. 4 genannten Gründen, von der Generalversammlung über Antrag des Vorstandes beschlossen werden.

 

 

 

§7      Rechte und Pflichten der Mitglieder

 

 

 

1.     Die Mitglieder sind berechtigt, an allen Veranstaltungen des Vereins teilzunehmen und die Einrichtungen des Vereins zu beanspruchen. Das Stimmrecht in der Generalversammlung sowie das aktive und passive Wahlrecht stehen nur ordentlichen Mitgliedern zu.

 

2.     Die Mitglieder sind verpflichtet, die Interessen des Vereins nach Kräften zu fördern und alles zu unterlassen, wodurch das Ansehen und der Zweck des Vereins Schaden erleiden könnte. Sie haben die Vereinsstatuten und die Beschlüsse der Vereinsorgane zu beachten. Die ordentlichen, außerordentlichen und fördernden Mitglieder sind zur pünktlichen Zahlung des Mitgliedsbeitrages in der von der Generalversammlung jährlich beschlossenen Höhe verpflichtet.

 

 

 

§8      Vereinsorgane

 

 

 

Organe des Vereins sind die Generalversammlung, der Vorstand, die Rechnungsprüfer und das Schiedsgericht.

 

 

 

§9      Generalversammlung

 

 

 

1.     Die ordentliche Generalversammlung findet je nach Dringlichkeit, jedoch mindestens einmal pro Vorstandsperiode statt. Berichtsversammlungen sind bei jedem Vereinstreffen möglich.

 

2.     Eine außerordentliche Generalversammlung hat auf Beschluss des Vorstandes oder der ordentlichen Generalversammlung auf schriftlich begründeten Antrag, von mindestens 10% der anwesenden Mitglieder, oder auf Verlangen der Rechnungsprüfer binnen

 

6 Wochen stattzufinden. Die Angabe oder der Zweck dieser Einberufung ist nicht erforderlich.

 

3.     Sowohl zu den ordentlichen, als auch zu den außerordentlichen Generalversammlungen sind alle Mitglieder mindestens 3 Wochen vor dem Termin einzuladen. Die Anberaumung der Generalversammlung hat unter Angabe der Tagesordnung zu erfolgen. Die Einberufung erfolgt durch den Vorstand.

 

Anträge zur Generalversammlung sind mindestens 1 Woche vor dem Termin der Generalversammlung beim Vorstand schriftlich einzureichen.

 

4.   Gültige Beschlüsse – ausgenommen solche über einen Antrag auf Einberufung einer außerordentlichen Generalversammlung – können nur zur Tagesordnung gefasst werden.

 

5.   Bei der Generalversammlung sind alle Mitglieder teilnahmeberechtigt. Stimmberechtigt sind alle ordentlichen Mitglieder. Jedes ordentliche Mitglied hat eine Stimme. Die Übertragung des Stimmrechtes auf ein anderes ordentliches Mitglied ist nicht zulässig.

 

6.   Die Generalversammlung ist ohne Rücksicht auf die Anzahl der erschienenen Mitglieder beschlussfähig.

 

7.   Die Wahl und die Beschlussfassung in der Generalversammlung erfolgt in der Regel mit einfacher Stimmenmehrheit. Beschlüsse, mit denen das Statut des Vereines geändert oder der Verein aufgelöst werden soll, bedürfen jedoch einer qualifizierten Mehrheit von zwei Drittel der abgegebenen gültigen Stimmen.

 

8.   Den Vorsitz in einer Generalversammlung führt der/die Obmann/frau, bei dessen/derer Verhinderung sein/e Stellvertreter/in. Wenn auch diese/r verhindert ist, so führt das an Jahren älteste anwesende Vorstandsmitglied den Vorsitz, sonst das an Jahren älteste Mitglied.

 

 

 

§10    Aufgabenkreis der Generalversammlung

 

 

 

Der Generalversammlung sind folgende Aufgaben vorbehalten:

 

·       Entgegennahme und Genehmigung des Rechenschaftsberichtes und des Rechnungsabschlusses;

 

·       Beschlussfassung über den Voranschlag;

 

·       Bestellung und Enthebung der Mitglieder des Vorstandes und der Rechnungsprüfer;

 

·       Festsetzung der Höhe der Mitgliedsbeiträge für ordentliche, außerordentliche und für fördernde Mitglieder;

 

·       Verleihung und Aberkennung der Ehrenmitgliedschaft;

 

·       Entscheidung und Berufung über Ausschlüsse von der Mitgliedschaft;

 

·       Beschlussfassung über Statutenänderungen und die freiwillige Auflösung des Vereines;

 

·       Beratung und Beschlussfassung über sonstige auf der Tagesordnung stehende Fragen;

 

·       Beschluss über die einmalige Nichtanwendung von Bestimmungen der Statuten.

 

 

§11    Der Vorstand

 

 

 

1.     Der Vorstand besteht aus dem/der Obmann/frau, einem/einer Stellvertreter/in, dem/der Kassier/rerin und dem/der  Schriftführer/in.

 

2.     Der Vorstand, der von der Generalversammlung gewählt wird, hat bei Ausscheiden eines gewählten Mitgliedes das Recht, an seine Stelle ein anderes wählbares Mitglied zu kooptieren, wozu die nachträgliche Genehmigung in der nächstfolgenden Generalversammlung einzuholen ist. Scheidet der/die Obmann/frau aus, so hat der verbleibende Vorstand aus seiner Mitte einen/eine neuen Obmann/frau zu wählen.

 

3.     Die Funktionsdauer des Vorstandes beträgt 5 Jahre, auf jeden Fall währt sie bis zur Wahl eines neuen Vorstandes. Der Vorstand wird vom Obmann(frau), in dessen Verhinderung von seinem Stellvertreter/in einberufen.

 

4.     Der Vorstand ist beschlussfähig, wenn alle seine Mitglieder eingeladen wurden und mindestens die Hälfte anwesend ist.

 

5.     Der Vorstand fasst seine Beschlüsse mit einfacher Mehrheit; bei Stimmengleichheit gibt die Stimme des Vorsitzenden den Ausschlag.

 

6.     Den Vorsitz führt der/die Obmann(frau), bei Verhinderung sein Stellvertreter, ist auch dieser verhindert, obliegt der Vorsitz dem an Jahren ältesten anwesenden Vorstandsmitglied.

 

7.     Die Vorstandsmitglieder können jederzeit schriftlich ihren Rücktritt erklären. Die Rücktrittserklärung ist an den Vorstand, im Falle des Rücktrittes des gesamten Vorstandes an die Generalversammlung zu richten. Der Rücktritt wird erst mit Wahl bzw. Kooptierung eines Nachfolgers wirksam.

 

 

§12    Aufgaben des Vorstandes

 

 

 

Dem Vorstand obliegt die Leitung des Vereins. Ihm kommen alle Aufgaben zu, die nicht durch die Statuten einem anderen Vereinsorgan zugewiesen sind. In seinen Wirkungsbereich fallen insbesondere folgende Angelegenheiten:

 

1.     Erstellung des Jahresvoranschlages sowie Abfassung des Rechenschaftsberichtes und des Rechnungsabschlusses;

 

2.     Vorbereitung der Generalversammlung;

 

3.     Verwaltung des Vereinsvermögens;

 

4.     Aufnahme, Ausschluss und Streichung von Vereinsmitgliedern;

 

5.     Aufnahme und Kündigung von Angestellten des Vereins;

 

 

 

§13    Aufgabenkreis des Vorstandes

 

 

 

·       Dem/der Obmann/frau

 

obliegt die Vertretung des Vereins. Er führt den Vorsitz in der Generalversammlung und im Vorstand. Bei Gefahr im Verzug ist er berechtigt, auch in Angelegenheiten, die in den Wirkungsbereich der Generalversammlung oder des Vorstandes fallen, unter eigener Verantwortung selbständig Anordnungen zu treffen; diese bedürfen jedoch der nachträglichen Genehmigung durch die zuständigen Vereinsorgane.

 

·       Der/die Schriftführer/in

 

hat den/die Obmann/frau bei der Führung der Vereinsgeschäfte zu unterstützen. Ihm/ihr obliegt die Führung der Protokolle der Generalversammlung und des Vorstandes.

 

·       Der/die Kassier/in

 

ist für die ordnungsgemäße Geldgebarung des Vereins verantwortlich.

 

 

 

Schriftliche Ausfertigung und Bekanntmachung des Vereins, insbesondere den Verein verpflichtende Urkunden, sind von dem/der Obmann/frau und vom Schriftführer/in, sofern sie jedoch Geldangelegenheiten betreffen, von dem/der Obmann/frau oder von dem/der Kassier/in zu unterfertigen.

 

Im Falle einer Verhinderung treten an die Stelle des/der Obmanns/frau, des Schriftführers und des Kassiers ihre Stellvertreter.

 

 

§14     Die Rechnungsprüfer

 

 

 

1.     Die zwei Rechnungsprüfer werden von der Generalversammlung auf die Funktionsperiode des Vorstandes gewählt. Sie dürfen dem Vorstand nicht angehören.

 

2.     Den Rechungsprüfern obliegt die laufende Geschäftskontrolle und die Überprüfung des Rechnungsabschlusses. Das heißt, es sind die statutengemäße Verwendung der Finanzmittel zu überprüfen und Gebarungsmängel aufzuzeigen. Der Prüfbericht ist in schriftlicher Form festzuhalten.

 

 

 

§15    Das Schiedsgericht

 

 

 

1.     In allen aus dem Vereinsverhältnis entstehenden Streitigkeiten entscheidet ein Schiedsgericht.

 

2.     Das Schiedsgericht setzt sich aus 4 ordentlichen Mitgliedern zusammen. Es wird derart gebildet, dass jeder Streitteil innerhalb von 30 Tagen dem Vorstand zwei Mitglieder namhaft macht. Diese wählen ein weiteres ordentliches Mitglied des Vereins als Vorsitzenden, bei Nichteinigung entscheidet das Los.

 

3.     Das Schiedsgericht fällt seine Entscheidungen bei Anwesenheit aller seiner Mitglieder mit einfacher Stimmenmehrheit. Es entscheidet nach bestem Wissen und Gewissen. Seine Entscheidungen sind endgültig.

 

 

 

§16    Auflösung des Vereins

 

 

 

1.     Die freiwillige Auflösung des Vereins kann nur in einer zu diesem Zweck einberufenen außerordentlichen Generalversammlung und nur mit Zweidrittelmehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen beschlossen werden.

 

2.     Diese Generalversammlung hat auch – sofern Vereinsvermögen vorhanden ist – über die Liquidation zu beschließen. Ein allfällig verbliebenes Vermögen soll wohltätigen Zwecken zugeführt werden.

 

3.     Der letzte Vereinsvorstand hat die Auflösung der Behörde schriftlich anzuzeigen.

 

 

 

Krems, am 16. Juni 2008

 

Überarbeitung beschlossen bei der Jahreshauptversammlung

 

am 06.Juni 2008 in Stainz

 

 

 

 

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